Simulationspatienten-Programm

Was sind Simulationspatienten?

Simulationspatienten sind Laienschauspieler, die professionell trainiert werden, medizinische Situationen realistisch darzustellen. Sie geben den angehenden Mediziner:innen eine strukturierte Rückmeldung über ihr Vorgehen.

Warum Lehre mit Simulationspatienten?

Eine der wichtigsten Fähigkeiten von Ärzten ist eine gelingende Gesprächsführung mit Patienten, d.h. in verschiedenen klinischen Situationen gezielt unterschiedliche Kommunikationstechniken einzusetzen. Der schwierige Patient, dem man nichts rechts machen kann, das Überbringen schlechter Nachrichten oder das Führen von Gesprächen mit Eltern und Angehörigen erfordern eine hohe Kompetenz an Empathie und professioneller Kommunikation. Diese will aber geübt sein. Im Klinikalltag fehlt oft die Zeit für Reflexion und Feedback von betreuenden Ärzten, zudem erhalten die Studierenden von ihren Patienten selten eine Rückmeldung über ihr Handeln.

Durch Simulationspatienten können Arzt-Patienten-Gespräche in einer geschützten Umgebung trainiert werden und die Studierenden erhalten ein strukturiertes Feedback über ihr Gesprächsverhalten und dessen Auswirkungen auf den Simulationspatienten.